Christbaum
Er
ist mit etwa 400 Jahren ein noch recht junges Kind in der Familie der
Bräuche und löste eine andere Tradition ab.
Bevor nämlich der Christbaum eingeführt wurde, hatten die Familien ihre
Zimmer wie eine "Sommerlaube" bis zur Decke mit immergrünen Zweigen dekoriert.
Später waren es nicht mehr nur Zweige, sondern gleich ganze Bäume, die
unter der Decke hingen.
Erst im 17. Jahrhundert wurde der Baum so wie heute aufgestellt.
Der Baumschmuck wurde sorgfältig ausgesucht: Blankgeputzte, rotbackige
Äpfel erinnerten an Adam und Eva und galten als Fruchtbarkeitssymbol,
knusprige Lebkuchen sollten langes Leben schenken, und Rosen aus Seidenpapier
ließen die Christbäume auch im Winter "blühen".
Der Christbaum fand ab dem 19. Jhdt. allgemeine Verbreitung,
womit die Krippe ihre Mittelpunktsfunktion verlor.
Heute stellt man einen Nadelbaum in den Raum, je nach Geschmack
verwendet man verschiedene
Tannen, Fichten, Föhren oder auch einen künstlichen Baum. Die
Bäume werden mit echten Kerzen oder Lichterketten versehen und in
den verschiedensten Arten geschmückt.
Als Baumschmuck verwendet man Kugeln,
Figuren aus Holz, Glas oder Kunststoff.
In einigen Familien wird der Baum auch mit Naschzeug und Keksen versehen.
Eine schlechte Angewohnheit ist es in einigen Familien,
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Einige Möglichkeiten einen Christbaum zu schmücken
zeigen wir in unserer
Bastelecke
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